Samstag, 4. Juni 2016

Mein Theaterstück - Amelie

Hallo ihr Lieben,

ich habe schon seit Ewigkeiten nichts mehr von mir verlauten lassen. Wenige werden überhaupt Resonanz von diesem Blog genommen haben. Man geht so viele Wege im Leben und nimmt einige Zwischenstationen in Kauf. Momentan fühle ich mich, als käme der Zug überhaupt nicht mehr und ich würde noch eine lange Zeit warten.

Immer wieder wollte ich schreiben, habe es dann aber gelassen. Viel zu unwichtig empfand ich die Neuigkeiten. Besonders, weil ich nie ein Blogger sein wollte, der viele persönliche Inhalte ins Netz stellt. Jetzt aber doch mal was persönliches, aber auch "beruflich-/hobbymäßiges" von mir. Das Abitur habe ich nach der nächsten mündlichen Prüfung endlich absolviert und (hoffentlich) bestanden. Die Frage: Was nun?

Ich schreibe gerade an einem eigenen Theaterstück mit dem Namen Amelie. Hier mal ein kleiner Ausschnitt. In kommender Zeit werde ich euch mit mehr Informationen darüber versorgen. Also schaut vorbei, wenn es euch interessiert.

Amelie: On ne change pas. Sie leuchten wie Sterne. Meine Mutter erzählt mir oft davon. Vom Nachthimmel. Von völliger Finsternis umhüllt erhellen die Sterne sogar unsere tiefsten Nächte. Mutter erzählte mir oft davon. Einst wollte ich auch leuchten. Ward einst beleuchtet wie ihr, ragte über das Firmament. Sie gossen goldglänzendes Blei über mich. Doch die Rosennacht wird kommen, wird heilen. Wird mich heil machen. Es ist getrocknet. Alles eingetrocknet. Meine Kopfhaut brennt. Ich brenne. Doch die Rosennacht wird kommen, wird heilen. Wird mich heil machen. Einst leuchtete ich am Firmament. Ich brenne. 

Irgendwie hänge ich gerade ziemlich im Theater. Ich bezeichne das Spielen als einen Katalysator für meine Gefühle. Und von denen habe ich momentan reichlich, nachdem mich mein Freund vor meinem schriftlichen Abi verlassen hat. Aber ich möchte trotz all dem nicht jammern, das Leben geht weiter! Glaube ich..

Euch noch eine schöne Nacht,  ich hoffe ihr konntet meinem verwirrenden Post folgen.

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