Montag, 26. Dezember 2016

Könige einer vergangen Zeit



So sei ein Tag wie tausend Nächte
und lasset uns leben wie die Könige einer vergangenen Zeit.
Hinaus um den Himmel zu bereisen
und die Wonne einer niegewordenen Muse zu berührern.
In anderen Formen gesehen durch einen Spiegel des eigenen Ichs streifte ich durch Wälder deren Existenz mir nicht geläufig waren.
Doch einmal gesehen kann ich den Anblick der goldenen Kronen
nicht aus meinen Geiste verbannen.
So waren es unsere Leben die sich kreuzten und die Liebe einer vernichtenden Gesellschaft.



Freitag, 23. Dezember 2016

Es ist so weit! Das erste Video ist online.


Hey Leute!

Heute gibt es mal wieder ein NewsUpdate zu meinem bereits besprochenen Projekt wieder YouTube Videos zu drehen. Heute habe ich das erste Video online stellen können. Ihr könnt mir glauben das war viel Arbeitsaufwand! Nicht nur das eine Video zu schneiden. Die Routine von Damals habe ich so zwar nicht behalten, jedoch konnte ich mich schnell wieder in mein neues Schnittprogramm einfinden.


Um mit einem neuen Kanal anzufangen muss viel gemacht werden. Da wäre das Konzept an sich. Zwar nimmt das nicht viel physische Arbeit in Anspruch, jedoch viel Denkarbeit. Einmal erstellt und gelauncht, kann es nicht mehr so einfach geändert werden. Natürlich müssen dann noch Sequenzen hergestellt werden, wie Intro, Kanalbanner und Bilder, um dem ganzen YouTube-Kanal das richtige Flair zu geben.



Jedenfalls war ich endlich soweit und heute ging es online. Es ist nach all der Arbeit ein tolles Gefühl
ein super Produkt herauszubekommen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja mal auf dem Kanal vorbeischauen. Ich bin mir sicher es lohnt sich!

Liebe Grüße, Flo! ☺️

PS.: Ja, Smileys machen die Welt ein bisschen besser.

Zum Kanal


Mittwoch, 14. Dezember 2016

YouTube - Videodreh oder Meine Erinnerungen und ein Comeback

Hey ihr Lieben,

es gibt wieder neues aus meinem Leben. Seit zwei Monaten besuche ich jetzt mein Schauspielstudium und Lebe in Berlin. Langsam habe ich mich eingelebt und komme in der Großstadt zurecht. Anfangs war es zugegebener Maßen eine große Herausforderung sich in diesem Großstadtdschungel durchzuschlagen. Wobei ich immer erfreut über neue Gegebenheiten bin und gerne Dinge ausprobiere.

Ich habe einen Job. Einen Job als Dialoger bei einer Fundraising Agentur. Gearbeitet habe ich dort noch nicht, im Januar geht es dann aber los. Das erste mal (und ja, ich bin in diesem Bereich zugegebenermaßen ziemlich spät dran), werde ich mein eigenes richtiges Geld verdienen. Wobei das erste Geld, das ich je verdient habe, meine Gage auf der Naturbühne war.

Was mir kein Geld einbringt, mich jedoch erfüllt, wird in den kommenden Tagen auch endlich gelauncht werden. Vor vielen Jahren und auch im Kinderalter, liebte ich es Videos zu drehen. Als ich in das Jugendalter kam und YouTube so richtig in wurde, eröffnete ich meinen eigenen Kanal mit Freunden namens "Surnotova". Die Videos wurden Qualitativ imm besser und so langsam bekamen wir als Gruppe den Dreh raus. Doch die Zeiten änderten sich und es hat uns in verschiedene Richtungen geschlagen. Maria, eine gute Freundin, begann ihre Ausbildung und ich besuchte das Gymnasium. In den nächsten drei Jahren sollte es still sein im Bereich YouTube und Video-Dreh. Zwischendurch habe ich als Hobby Projekte kleine Kunstfilme erstellt, oder auch eine Doku über das Schultheater in meinem Gymnasium mit einem sehr guten Freund - danke Wolf für diese Zeit.


Doch die Leidenschaft zum Video-Dreh (und besonders wenn man eine Schauspielausbildung beginnt) versiegt nie. Trotz der ganzen Jahre habe ich den Spaß und die Lust zu drehen nie vergessen. Immer wieder wollte ich etwas drehen, doch nie ergab sich der richtige Augenblick. Bis heute. Wie das Leben so will hat es mich nach Berlin verschlagen, eine Stadt mit Möglichkeiten, besonders zur Selbstfindung. Endlich ist nach all den Jahren der Augenblick gekommen, wieder die Kamera auf das Stativ zu stellen und neue Videos für YouTube zu drehen.

Das Thema? Schauspiel, Comedy, Lifestlyle, V-Logs. Ein bunter Mix, der weniger eine professionelle Ausrichtung als die eigentlichen Menschen vor der Kamera darstellen und abbilden soll. Ein Experimentierkasten, den es gilt auszupacken und mit kindlicher Freude zu begutachten.

Die Vorbereitungen sind getroffen. Das restliche (damals noch nicht so professionelle Equipment) wurde gekauft und die Ideen werden bereits in Skripten festgehalten. Eines ist sicher: Langweilig wird dieses Projekt nicht und ich bin gespannt was für Hürden sich in den wegstellen werden, welche Freuden ich damit erleben und welche Menschen damit erreichen kann. Auf ein tolles, neues Jahr 2017!





Und sollten wir nichts mehr voneinander hören, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in's neue Jahr!

Liebe Grüße,
Flo




Montag, 28. November 2016

Bedingungslose Liebe

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit etwas niederzuschreiben über das ich gerade ein wenig nachdenke. Einen Monat wohne ich jetzt in dieser neuen Stadt - Berlin. Ein Traum und Fluch zugleich. Es ist alles verfügbar, alles schnell erreichbar. Um es zu erreichen muss man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin und her sausen. Ich habe das Gefühl an einem Tag mehr mit der Bahn unterwegs zu sein, als überhaupt etwas zu machen. Und dabei sei gesagt: Ich wohne in Prenzlauer-Berg.

Ich bin seit kurzem wieder in einer Partnerschaft - einer wunderschönen Partnerschaft gleich vorneweg. Er ist toll. Das ist schon manchmal alles ziemlich komisch. Da erwartet man nicht, dass man jemanden findet und zack, ist man in einer Beziehung. Neue Stadt, neue Liebe. Aber das mit der Liebe ist so ein Ding für sich. Man sagt es oft so schnell: "Ich liebe dich", und einmal ausgesprochen, kann man es nicht zurücknehmen. Ich bin einer von der Sorte, die damit länger wartet. Die Worte bedeuten mir zu viel, als das ich sie einfach so mal schnell nach einem Monat sagen könnte. Am Wochenende habe ich es dann doch gesagt - im für mich richtigen Moment. Gut: Ich war betrunken und auf einer Party, aber Betrunkene sagen doch immer die Wahrheit, oder?

Aber zurück zum Punkt: Was ist Liebe und was deren Wahrheit? Können wir überhaupt Lieben? Ich meine so richtig. So richtig krass! So.. bedingungslos? Eine Mutter kann ihren Sohn bedingungslos lieben. Das weiß ich aus Erfahrung. Aber die Erfahrung der bedingungslosen, wahrhaftigen Liebe mit einem Partner habe ich bislang noch nicht gemacht. Zuvor liebte ich schon einmal. Ich dachte damals, es sei etwas großes. Am Ende waren Worte nur kurze Töne, die nie wieder von sich Laut gemacht haben. Sie waren verloren. Sprüche wie: "Ich bin immer bei dir, wenn du mich brauchst.", "Du kannst mir alles Erzählen.", "Du bist mir wichtig!", "Ich liebe dich!", nichts als kurze Töne, die nie wieder von sich Laut gemacht haben.

Und dann steht man da, irgendwann, am Ende angekommen. Verloren. Weiß nicht wohin mit sich und seinen Gedanken. Kann keine Minute alleine sein ohne Panikattacken  zu bekommen und heult den ganzen Tag, weil man dieser einen Liebe hinterher trauert. The One. Nicht falsch verstehen. The One ist ein toller Kerl. Smart, und liebevoll, lebendig und offen. Ich bin gerne sein The One, aber nicht, wenn es alles nur kurze Töne sind, die nie wieder von sich Laut machen lassen.

Worte haben in unserer Gesellschaft die Bedeutung verloren. Wir reden viel, chatten, schreiben ununterbrochen SMS, hören die leeren Versprechungen unserer Politiker und der Werbung, die unsere tiefsten und innersten Bedürfnisse durch den Konsum des heißesten Handys stillen möchte. Nicht, um uns zu helfen, sonder um uns auszubeuten. Sie weiß wo unsere Schwachstellen liegen. Wünschen wir uns eine Familie und Geborgenheit, wo wir doch als Kind keine Familie hatten? Durch Toffifee bekommen wir keine Mutter und keinen Vater, aber werden fettleibig und weinen uns nur noch mehr in unsere Sehnsucht.

Wir haben die Bedeutung eines Wortes verlernt. Liebe ist kein schnelles Konsumgut. Sich um jemanden zu Sorgen und bei ihm zu sein heißt nicht, nur die schönen Tage mit ihm zu verbringen. Denn wenn ich sage "Ich liebe dich!", dann geht damit ein Versprechen ein. Das Versprechen jemanden sein Lebtag im Herzen zu tragen, auch wenn die Beziehung scheitern mag, auch wenn alles anders kam als geplant. Ich möchte das Worte wieder ihre Bedeutung erlangen und noch viel wichtiger: Das wir merken, dass Taten viel wichtiger sind als Worte.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Zurück in die Zukunft

Guten Abend ihr Lieben,

seit kurzem habe ich einen Sonos Play 5 und sitze damit nun in meinem Schlafzimmer halbliegend auf meinem Bett und tippe an der Wand gelehnt meinen Text. Ich möchte heute mal wieder ein wenig von meinen innerstersten, komplexen Gedanken erzählen.

"Meine Heimat und ich sind wie Schatten und Licht eng verbunden. Meine Heimat und ich sind verwand für den Rest dieser Zeit. Ich habe sie so oft verflucht, zu leugnen versucht, gemieden immer mehr jedes Mal fehlt sie mir. Weil ich hier her gehöre." - Anna Depenbusch (Heimat)

Mein Leben ist wie bereits schon oft angesprochen im Umbruch. Ich befinde mich geradewegs zur Tür hinaus in einen neuen Lebensabschnitt. Eigentlich stehe ich schon lange vor der Tür und finde den Schlüssel nicht mehr. Weil es keinen Schlüssel mehr für mich in meinem einst geliebten Zuhause gibt. Und eigentlich sollte mich das glücklich machen. Nach dem Abi geht mein Leben nun endlich weiter. Das bin ich auch! Ich darf bald das machen, was ich liebe: Theater. Sehr viel Theater! Und da gibt es überhaupt keinen Grund traurig zu sein.

Etwas melancholisch werde ich bei dem Gedanken dann aber doch, dass ich jetzt in die Großstadt Berlin gehe und meine Heimat zurücklassen muss. Diese von mir so oft verfluchte Heimat, der ich immer entrinnen wollte, der ich mich nie zugehörig fühlte - damit rächt sie sich. Alle anderen sind jetzt schon in einem anderen Land, ihrer Studentenstadt oder am anderen Ende der Welt. Manchmal wünschte ich bei mir wäre es schon eher los gegangen, ganz anders als ich es bis vor einem halben Jahr noch plante.

Da überlegte ich mir nämlich ein Jahr nur ein wenig in meiner Heimatstadt zu jobben, andere Freunde wollten mitmachen. Ich wollte mein gewohntes Nest nicht verlassen. Im Endeffekt bin ich jetzt sehr froh diesen große Schritt zu gehen, Zuhause ohne alle anderen würde ich es nicht aushalten. Ich hätte Angst etwas zu verpassen und ja - ich würde ein ganzes Jahr meines Lebens verschwenden. Nicht, weil ich ein Jahr länger brauchen werde um mein berufliches Ziel zu erreichen (das ist in unserer heutigen Zeit zum Alltag geworden - im Künstlerbereich sowieso.) Aber ich würde ein ganzes Jahr in Melancholie der letzten drei Jahre leben. Mich zurückerinnern an den Anfang am Gymnasium, die Schulvorstellungen im Schultheater und die ersten Schritte auf der Naturbühne vor 500 Zuschauern. Ich würde zurück denken an meinem ersten Schwarm (mit dem ich jetzt lustigerweise wieder Kontakt habe), würde an meine erste Liebe und Beziehung denken, die aus so vielen Gründen nichts werden konnte. Aber all das soll diesem Lebensabschnitt angehören. Und auch was gekommen wäre: All diese wunderschönen Ereignisse und Menschen wären ganz sicher aus meinem Leben getreten und hätten mich verlassen. Es ist jetzt an der Zeit selbst einen Schritt nach vorne zu treten.

Dazu zählt übrigens auch, dass ich momentan (anders als jemals zuvor in meinem Leben) sehr gerne, sehr viel Tee trinke (am liebsten Roibusch und Kamille), ich bin mir meiner Existenz bewusst (das aber in einem anderen Beitrag), ich habe einen tollen Menschen kennengelernt, den ich morgen wieder sehen darf und auf den ich mich schon sehr freue und weiß, dass Berlin eine tolle Zeit werden kann.

Und das Resultat dieses Posts: Ich muss unbedingt andere Musik hören! Oder nur die fröhliche Musik von Mia Diekow und Anna Depenbusch. Tüsn und besonders Lina Maly (die einen in den Abgrund zieht), werden komplett gestrichen.

Wie der Herbst in Berlin mein Leben verändert

Der Herbst ist in ganz Deutschland eingekehrt und wir werden ruhiger. Die Natur wird ruhiger und lässt goldene Blätter fallen. Doch mehr als nur Ruhe, verströmt der Herbst eine Art Frieden. Ein mildes Wetter, mit Sonnenstrahlen sowie Regentagen. Halbwegs bewölkt und im nächsten Moment etwas wärmer mutet er an. Es ist die Zeit in der wir wieder zu uns finden. Doch anders als viele glauben, es ginge etwas zu Ende, und den lauen Sommertagen nachtrauern, glaube ich es ist der Anbeginn von vielem Großen. Oft heißt es der Frühling bringe ein neues Jahr mit sich, die Blütezeit und eine farbenfrohe Natur. Das stimmt auch. Doch bevor etwas aufblühen kann, muss es erst wachsen und das braucht, wie wir alle wissen, viel Zeit. Ist der Winter eine Art Tiefschlaf und das Auftanken von neuer Kraft um im Frühling mit Energie sprießen zu können. So stellt der Sommer für mich das Ende des Jahres dar. Indem im Spätsommer die letzte Kraft verwendet wird um die letzten heißen Tage aufweisen zu können. Der Herbst ist die Mitte. Ein Ruhepol.

Doch warum erzähle ich euch all meine Gedanken über die Jahreszeiten? Ich war vor wenigen Tagen (Ende September - Anfang Oktober) für zwei Tage in Berlin. Eine für mich unvergessliche Zeit. Nicht weil Berlin, Berlin ist und ich als Touri mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angeschaut habe, sondern weil es ein Besuch war, der mir im Hinblick auf meine Zukunft neue Türen öffnen konnte. War ich vor sechs Wochen für eine längere Zeit in Berlin, was nicht viel ertrag brachte, war jener Aufenthalt nur die Vorbereitung für eine kurze Anreise, bei der es das damals gesäte zu ernten gab. Ich war vor sechs Wochen teilweise von meinem Besuch ein wenig niedergeschlagen, hatte mir mehr erhofft und ging mit gemischten Gefühlen in meine Kleinstadt zurück. Doch hätte es diesen Aufenthalt nie gegeben, wäre dieses Wochenende nie zu Stande gekommen. Gleich nach dem hedonistischen Kalkül musste ich Schmerz erfahren, um Freude gewinnen zu können.

Doch was passierte, das mich zu diesen Worten verleitet? Ich hatte mein erstes Vorsprechen in Berlin an einer privaten Schauspielschule (Ja, es war noch keine Staatliche - die kommen erst noch) und es war ein Erfolg! Ab November werde ich dort Schauspiel studieren. Die Mitstudenten sind toll, die Dozenten auch klasse und im Gesamten ist es ein Gewinn an Erfahrungen, wenn auch nicht mein Ziel. Doch wann können wir schon von uns behaupten am Ziel angelangt sein.

- - - Updated - - -  Dieser Post ist in dieser Form schon eine Woche alt. Ich möchte nicht weiterschreiben, weil er meine Gefühle und Emotionen, meine Gedanken und Strukturen in diesem Moment festhält. Es ist nicht die Zeit, um all dies mit neuen Emotionen zu verderben. Am Freitag geht es wieder nach Berlin und ich habe dort einen tollen Menschen kennengelernt, weswegen es mich noch mehr freut wieder nach Berlin auf Wohnungssuche zu gehen.

Die letzten Zeilen möchte ich nutzen um noch einen kleinen Musiktipp zu geben: Lina Maly mag die Grenze zwischen Romantik und Kitsch zwar an manchen Stellen überschreiten und ist ihre Melancholie und Freude kein Vergleich zu Anna Depenbuschs Dramen und Mia Diekows Verspieltheit, doch einen Blick ist sie allemal wert.

Und damit verlässt dieser Blogeintrag seine Werkstatt und macht sich breit unter den Lesern, viel spaß damit und ein paar ruhige Momente, so wie ich sie heute erleben durfte.

Freitag, 23. September 2016

Wie ich mir mit einem Lehramtsstudium Sicherheit einreden wollte.

Hey ihr Lieben,

das Abenteuer Leben scheint bei mir bald anzufangen. Erst vor wenigen Monaten mit dem Abiturzeugnis glücklich die Schule verlassend, sehe ich mich wieder mit einer Schultüte in der Hand, hilflos vor einem Neuanfang und den weit geöffneten Türen eines Gebäudes. Klar. Wo ein Ende, da auch ein Anfang. Wenn der Beginn eines Lebensabschnitts nur nicht so holprig wäre. Vielleicht verliere ich jetzt, nach meiner schulischen Laufbahn, auch einfach die Illusion des einfachen Alltags. Natürlich musste man viel Lernen und war bis in die Nacht oft mit dem Lösen von mathematischen Aufgaben beschäftigt, doch wusste man von Tag zu Tag was auf einen zukommen wird und hatte genug Sicherheit, die das Leben stützte. Dies sieht ab sofort anders aus.

Der eigentlich Plan, den ich kurz nach dem bestandenen Abitur festlegte, sah vor, an der Universität Würzbug auf Gymnasiales Lehramt, Deutsch und Geschichte zu studieren. Wie bieder, müsst ihr euch jetzt denken. Doch ich entschied mich dagegen. Ich möchte meinem Herzen folgen und zuerst versuchen in Berlin an einer Schauspielschule aufgenommen zu werden. Berlin, ihr hört richtig. Schauspiel, das ist die brotlose Kunst, wie man so schön sagt. Das erste Vorsprechen habe ich am ersten Oktober und ich bin mitten in der Vorbereitung und lernen fleißig meinen riesigen Monolog von Wolfgang Borcherts "Draußen vor der Tür" auswendig. Ich entschied mich für mein Herz und verlor damit die Sicherheit, die ich mit einem Studium hätte anpeilen können.

Aber wieso? Ich fühlte mich eingesperrt. Legte mir eigen geschmiedete Fesseln um und hätte fast etwas gemacht, wofür ich nicht brenne. Was ich nicht als meinen Lebensinhalt anerkennen kann. Das Theater ist meine Leidenschaft, die Kunst mein Zuhause. Hier fühle ich mich wohlig warm und heimisch, hier fühle ich mich sicher.. Moment! Sicher? Gerade sagte ich doch noch die Sicherheit gegen Freiheit eingetauscht zu haben?

Im weiteren Verlauf der Überlegungen kam mir der Gedanke, auch mit einem Lehramtsstudium keine Sicherheit erlangen zu können. Eher würde ich sie mir über Jahre vortäuschen und einreden. Der größt gehegte Wunsch von mir ist es, irgendwann im Leben anzukommen. Zuerst dachte ich, dies mit einem solchen Studium schaffen zu können. Irgendwann werde ich verbeamtet, verdiene jeden Monat gutes Gehalt, wohne in einer kleinen Stadt und habe eine Familie.

Vielleicht ist die Familie mein wunder Punkt. Ich bin homosexuell und es ist nicht einfach eine Familie zu Gründen. Ich kann nicht in dem kleinen Ort namens Neudorf eine Frau unter den 50 Einwohnern finden und mit ihr Kinder bekommen. Als schwuler jemanden zu finden ist noch schwerer, als den richtigen Partner als hetero kennenzulernen.

Die ganze Zeit redete ich mir also ein mit dem Studium Sicherheit zu erlangen, was natürlich absolut illusorisch ist. Denn Sicherheit findet man nicht in einem Gegenstand, materiell oder immateriell. Sicherheit findet man auch nicht in einer geliebten Person. Sicherheit muss man in sich selbst finden. Wenn man sich in sich sicher fühlt, weiß wer man ist, was man macht und all seine Taten mit Überzeugung auslebt, fühlt man sich sicher. Und mit dieser gestärkten Persönlichkeit kann man in die Welt treten und eine Heimat finden, bei einem geliebten Menschen Geborgenheit suchen und sich ein Zuhause schaffen.

Ich wollte davor fliehen. Wollte vor mir fliehen und vor einer ungewissen Zukunft, indem ich mir einredete bereits jetzt meinen Grundstein und das Gerüst für all diese bauen zu können. Ein Gespräch mit einem sehr alten Freund machte mir dies klar. Er erzählte von seinem Studienjob in den Semesterferien im Einzelhandel. Ein Kollege war erkrankt. Nach längerem aussetzen die Diagnose: Multiples Sklerose. In diesem Moment, ohne darauf abzuspielen, fiel es mir wie ein verblendender Schatten von den Augen: Es gibt keine planende Sicherheit. Wir können uns nichts in Planung auf dreißig, oder vierzig Jahre schaffen. Sollte ich mich jetzt durch ein Lehramtsstudium durchkämpfen, was ich nicht möchte, nur, um irgendwann in 40 Jahren Rektor zu werden, wäre das falsch. Denn das Leben legt unser geplantes Kartendeck anders aus als erwartet.

Und so ist und bleibt in meinem Lebensabschnitt nicht zu planende Ungewissheit und Ahnungslosigkeit, Teil, eines ganz normalen Konstrukts, das ich akzeptieren muss. Ich stehe also wieder hilflos, wie wahrscheinlich noch so oft im Leben, mit einer Schultüte vor den Toren eines offenen Schulgebäudes. Doch je eher wir begreifen, dass unser ganzes Leben aus Lernen besteht und wir immer in einer Schule - der Schule des Lebens - sein werden, desto einfacher wird es mit dem natürlichen Lauf des Lebens frieden schließen zu können.

Mittwoch, 21. September 2016

Was von einer Beziehung übrig bleibt...

Hallo ihr Lieben,

ihr alle kennt das Gefühl von einem Menschen angezogen zu sein. Dazu muss man keinen bestimmten Grund nennen. Viele meinen immer genau sagen zu können, wie genau ihr Typ zu sein hat. Dünn, blonde Haare, mindestens 180 groß - wobei das vielleicht schon ein Kriterium bei mir wäre - und ein paar Muskeln. Bloß nicht zu viel! Oftmals, so geht es zumindest mir, fühle ich mich von den unterschiedlichsten Menschen angezogen. Es kann sein, dass die die Person super ausschaut und der Charakter nicht ganz zur eigenen Art passt. Oder man etwas am Aussehen zu bemängeln hat, aber unglaublich gerne der Stimme lauscht und die Körpersprache mag.

Nehmen wir ins unserem Gedankenexperiment an, das Gegenüber empfindet ebenso. Man lernt sich kennen. Mehrere Facetten. Wenngleich das meiste der Wesensart verborgen bleibt. Im besten Fall verliebt man sich. Man verbringt immer mehr Zeit miteinander, erlebt unvergessliche Momente an die man sich gerne erinnert. Aus der Art des neu gewonnen Lebenspartners - oder heutzutage oft genant Lebensabschnittspartner - und dem eigenen Charakter wächst eine Symbiose.

            Tipp vom nicht zertifizierten und abzuratendem Psychologen Heise: In einer gesunden    
            Beziehung sollte eine Art von Symbiose nicht der Bestandteil ihrer Beziehung sein. 

Man selbst schafft dem Gegenüber in einer Beziehung nie den Abdruck seiner selbst. Nicht, weil man sich absichtlich oder unabsichtlich verstellt. Wir versuchen auf den Partner Rücksicht zu nehmen. Tolerant zu Verhaltensweisen zu sein, die uns an ihm stören. Mit ihm finden wir Gemeinsamkeiten die wir gerne ausleben. Filme, die beide berühren und Themen moralischer Art, die für die Sichtweisen beider Menschen wichtig erscheinen. Wir stoßen an Kanten und Klippen, über die wir es nicht schaffen hinwegzusehen. Die so essenziell unseren Charakter bestimmen, dass sie ausgelebt in den kleinsten Begebenheiten zu Krisen führen können.

Irgendwann und dies geschieht den meisten Menschen, trennen wir uns. Dann bleibt nicht mehr viel von dem Gewesenen. Von der Liebe. All die warmen Momente schmerzen in unserem Herzen. Wir spüren Wochen nach der Trennung immer noch den warmen Atem auf der Haut. Wir bekommen den Geruch nicht aus unserem Gedächtnis und sehnen uns nach den liebevollen Worten. Wir sehen uns vom Partner berührt zu werden. Wir sehnen uns nach Liebe.

Aber was bleibt? Wir werden vom Leben gedrängt weiter zu gehen. Es bleibt uns nichts anderes übrig als uns wiederzufinden. Gelöst von unserer "besseren Hälfte", liegt es an uns, den Charakter auszufüllen und gestärkt aus dem Ganzen zu gehen. Wir vergessen. Monate nach der Trennung sind wir, wenn wir genau darüber nachdenken, nicht mehr der Mensch der wir einst in der Beziehung waren. Nach der Trennung trösten wir uns damit, den Menschen nicht aus der Welt verloren zu haben, sondern nur freizugeben. Doch sind wir ehrlich. Der einst geliebte Mensch existiert nicht mehr und wird nie wieder existieren.

Es bleibt das Gefühl der Symbiose. Da wir nie den Menschen in seiner wahren Essenz kannten, bleibt nur die Vermischung aus beiden Charakteren. Es ist falsch zu sagen, die Erinnerung an den Geruch, die wunderschönen Zeiten, die liebevollen Momente, bleibe. Eine in der Vorstellung ernüchternde Tatsache. Denn würden wir den Geruch der damaligen Zeit rekonstruieren wollen, müssten wir auch unseren Eigengeruch zur Mischung des Parfüms beifügen. Doch das können wir nicht. Denn wir sind bereits vergangen.

Sonntag, 18. September 2016

Ignoranz

Hallo ihr Lieben,

gestern brach nach wochenlangem Sonnenschein der Herbst in unseren Alltag und unsere Herzen. Ich für meinen Teil lebte den Sommer und kostete ihn aus. Ohne die Liebe, - wobei es trotzdem Herzschmerz gab und die Schmetterlinge so schnell eingingen wie sie kamen - doch mit vielen Freuden meiner Freunde und Erlebnissen in neuen Regionen der Welt. Das Abitur war bestanden und das Hirn lahm gelegt, für eine lange Zeit. Oft, wenn wir leben und glücklich sind, vergessen wir unsere eigene Existenz und geben zu wenig acht auf uns. Wir verlieren uns auf der schönen Seite einer verlassenen Insel, auf der so viele Menschen leben, doch so viele einsam sind. Wir vergessen Trauer und Schmerz. Wir blenden ihn aus. Lange Zeit habe ich mich (eigentlich während des ganzen Sommers), nicht mehr um Nachrichten und Politik gekümmert. Ich wollte einmal unbekümmert sein. Ich hatte Angst vor dem Sog der bestürzenden Botschaften. Auch bin ich mir darüber gewiss, dass es ein Privileg ist den Stand-By Knopf zu drücken. Andere können das nicht. Verlorene, die auf der Suche nach einer Heimat und sich selbst sind. Auch bin ich mir über die Ignoranz und Oberflächlichkeit dieses Handelns bewusst bin.

Ich war auf einer Insel. Keiner einsamen Insel. Sie befand sich inmitten einer Metropole. Unter Menschenmassen lag ich und schaufelte mir eine Höhle, indem ich die verstorbenen "Individuen" aus dem Knäul der Lebewesen hinweg schaffte. Ich begrub sie nicht. Ich schmiss sie auf die Gehwege und ließ sie verwesen. Warum? Das macht man so. Ich richtete es mir dort gemütlich ein. Lies nur die Leute verkehren, die mich mit Freude beglücken konnten und sammelte das Glück in einem Glas, das ich jeden Tag auf's neue leer trank. Ich lachte, ich speiste, ich trank, ich. Ich. ICH. Und irgendwann bemerkte ich, dass ich mir wie all die Anderen, in diesem Gewebe aus Teilchen, mein eigenes Grab grub. 

Und damit wünsche ich euch einen schönen Herbstanfang und gute Besserung.

Flo

Ein wunderherzliches Zitat aus dem Film "Die Wand"

Ich bedauere die Tiere und ich bedauere die Menschen, weil sie ungefragt in dieses Leben geworfen werden. 
Vielleicht sind die Menschen bedauernswerter, denn sie besitzen genau so viel Verstand, um sich gegen den natürlichen Ablauf der Dinge zu wehren. 

Das hat sie böse und verzweifelt werden lassen - und wenig liebenswert. Dabei wäre es möglich gewesen anders zu leben.

Es gibt keine vernünftigere Regung als die Liebe. Sie mach dem Liebenden und dem Geliebten das Leben erträglich. 

Nur - wir hätten rechtzeitig erkennen sollen, dass diese unsere einzige Möglichkeit war, unsere einzige Hoffnung auf ein besseres Leben. Für ein unendliches Heer von Toten ist die einzige Möglichkeit des Menschen für immer vertan. 

Immer wieder muss ich daran denken und kann nicht verstehen, warum wir den falschen Weg einschlagen mussten. Ich weiß nur, dass es zu spät ist. - Aus dem Film "Die Wand"

Montag, 6. Juni 2016

Vom EX-Freund, der Liebe und euch Lieben

Hallo ihr Lieben,

Nur so als Einschub zwischendurch. Ich frage mich gerade warum ich euch "ihr Lieben" nenne. Ich kenne euch nicht, weiß nicht  ob "ihr" (also wer) das liest und werde euch auch nie, außer manch einen in den Kommentaren, kennenlernen. Aber vielleicht ist es die sehnsüchtige Hoffnung, Menschen nach meinen Vorstellungen dort draußen zu erreichen. Wahrscheinlich nenne ich euch "ihr Lieben", weil ihr dort draußen die lediglich Projektion meiner Wünsche seid. 

Ich erzähle euch heute von meinem Tag. Ganz privat und persönlich. Nicht, weil ich euch von meinen spannenden Abenteuern zu berichten vermag, sondern um mit Problem, Sorgen besser fertig zu werden und  Freuden zu teilen.

Mein Schlafrhythmus ist zurzeit gehörig im Arsch. So richtig! Ich schlafe spät ein und stehe spät auf. Manchmal schaffe ich es früher einzuschlafen (früher bedeutet bei mir ca. 12) um dann erst um 15 Uhr aufzustehen. Und hätte ich das letzte Kolloquium herum könnte ich es mir erlauben, weil es niemanden schert, aber das habe ich nicht. Doch eine Person schert es leider trotzdem und das bin ich selbst. Auch wenn man sein Abi (hoffentlich) bestanden hat, dann sollte man sein Leben wieder auf die Reihe bekommen. Früh aufstehen, trainieren gehen, ausgewogen essen. Zugegeben, einiges hatte ich vor zwei Wochen ganz gut drauf. Außer das früh aufstehen, das bekomme ich seit Jahren schon nicht hin.

Wahrscheinlich bekomme ich so vieles nicht hin, weil ich mir momentan sehr viel Kopf mache. Als Melancholiker ist es nunmal meine Verdammnis über das Weltgeschehen und mein eigenes Leben im Detail nachzudenken. Meist ist das mehr schlecht als recht. Ich mache mir also Gedanken und rede gerade um den heißen Brei. Denn ich sage euch nicht, was mir den Kopf zerbricht. Es ist mein Ex-Freund.

Seit zwei Monaten sind wir jetzt getrennt. Wir waren 10 Monate zusammen und binnen dieser Zeit hat er viel über mich erfahren, glücklicherweise aber nicht, dass ich diesen Blog hier schreibe. Vermutlich liegt es daran, dass ich nie schreibe, wenn es mir gut geht. Ich sehe es nicht als notwendig und wüsste auch nicht über was ich schreiben sollte. Weder habe ich großartige Probleme, noch möchte ich euch von meinem momentan zufriedenstellenden Leben nerven. Ihr seid also Beobachter, die nur die Schlechten Zeiten mitbekommen.

Seit zwei Monaten sind wir also getrennt, wie erwähnt und seit einigen Wochen ist die Wunde wieder am bluten. Als hätte ich den Schorf wieder abgekratzt. Mutwillig. Denn über die Zeit des Lernens kam ich ganz gut mit der Sache klar. Viel zu beschäftigt war ich lange vor dem Abi und danach um zu bemerken, wie viel es mir doch wirklich ausmacht. Und ich rede hier nicht von einem "Oh Gott ich bin alleine, man hat mich verlassen - Trennungsschmerz". Ich weiß, dass ich wieder glückliche Beziehungen führen werde. Ich habe auch jemanden nettes kennengelernt und wir wollen uns bald treffen. (Zugegebener Maßen habe ich in diesen zwei Monaten schon unheimlich viele Kerle kennengelernt. Mich am Tag der Trennung mit jemanden getroffen. Auch eine kleine Sache am laufen gehabt, die dann nichts wurde.) Doch bei dieser Person könnte es anders sein.

Aber eigentlich, will ich überhaupt niemanden neues kennenlernen. Ich war zufrieden in meiner Beziehung, mit meinen Partner. Die perfekte Partnerschaft und wir hatten viele Probleme (warum genau werde ich hier denke ich mal wann anders schreiben). Aber wir hielten an der Beziehung, weil wir uns liebten, verliebt waren und wichtig genug um es aufrecht zu erhalten.

Ja.. und plötzlich. BOOM! BÄÄNG! AUS! Er hat Schluss gemacht, genau vor dem schriftlichem Abitur. Das war hart, verdammt hart. Und die Kontaktaufnahme danach ist auch völlig fehlgeschlagen. Er wolle jetzt "ein neues Lebens beginnen" und habe gerade "richtig geile Zeiten und wisse, dass ich diese auch erleben werde". Das stand in seiner letzten, ellenlangen Nachricht. Sowas möchte man nicht hören. Freunde sagten schon das sei richtig boshaft und irgendwie haben sie da auch recht. Ich verstehe ihn einfach nicht.

Nie wollte ich jetzt alleine geile Zeiten erleben. Ja, ich hätte die Möglichkeit. Nein, ich verzweifle nicht. Aber das was ich wollte, war eine Zukunft mit ihm. Höhen und Tiefen zusammen zu durchstehen, das Leben in all seinen Facetten sehen und nicht stehen gelassen zu werden, weil jemand ein mal mehr vor sich selbst reiß aus nimmt. Sich erneut, wie schon so oft, verändert und zu einem ganz anderen Menschen wird. Aber davon bald mehr.

P.S.: Irgendwie wünschte ich er würde diesen Blog hier lesen. Ob er sich dann meldet oder nicht. Keine Ahnung, warum. Vielleicht weil ich hoffe und wünschte es würde alles anders werden. Vielleicht, damit er meinen wahren Gefühle sieht und nicht das, was er von mir denkt gesehen zu haben. Jedenfalls: Wenn ihr in ähnlicher Lage steckt, vielleicht hilft es euch. Vielleicht findet ihr hierbei einen Leidensgenossen und wenn ihr vergeben seid, dann ist dieser Blog wohl momentan die falsche Adresse.

Über einen Kommentar würde ich mich übrigens sehr freuen. Dann sehe ich, dass ich doch nicht so alleine bin im Internet.

Samstag, 4. Juni 2016

Mein Theaterstück - Amelie

Hallo ihr Lieben,

ich habe schon seit Ewigkeiten nichts mehr von mir verlauten lassen. Wenige werden überhaupt Resonanz von diesem Blog genommen haben. Man geht so viele Wege im Leben und nimmt einige Zwischenstationen in Kauf. Momentan fühle ich mich, als käme der Zug überhaupt nicht mehr und ich würde noch eine lange Zeit warten.

Immer wieder wollte ich schreiben, habe es dann aber gelassen. Viel zu unwichtig empfand ich die Neuigkeiten. Besonders, weil ich nie ein Blogger sein wollte, der viele persönliche Inhalte ins Netz stellt. Jetzt aber doch mal was persönliches, aber auch "beruflich-/hobbymäßiges" von mir. Das Abitur habe ich nach der nächsten mündlichen Prüfung endlich absolviert und (hoffentlich) bestanden. Die Frage: Was nun?

Ich schreibe gerade an einem eigenen Theaterstück mit dem Namen Amelie. Hier mal ein kleiner Ausschnitt. In kommender Zeit werde ich euch mit mehr Informationen darüber versorgen. Also schaut vorbei, wenn es euch interessiert.

Amelie: On ne change pas. Sie leuchten wie Sterne. Meine Mutter erzählt mir oft davon. Vom Nachthimmel. Von völliger Finsternis umhüllt erhellen die Sterne sogar unsere tiefsten Nächte. Mutter erzählte mir oft davon. Einst wollte ich auch leuchten. Ward einst beleuchtet wie ihr, ragte über das Firmament. Sie gossen goldglänzendes Blei über mich. Doch die Rosennacht wird kommen, wird heilen. Wird mich heil machen. Es ist getrocknet. Alles eingetrocknet. Meine Kopfhaut brennt. Ich brenne. Doch die Rosennacht wird kommen, wird heilen. Wird mich heil machen. Einst leuchtete ich am Firmament. Ich brenne. 

Irgendwie hänge ich gerade ziemlich im Theater. Ich bezeichne das Spielen als einen Katalysator für meine Gefühle. Und von denen habe ich momentan reichlich, nachdem mich mein Freund vor meinem schriftlichen Abi verlassen hat. Aber ich möchte trotz all dem nicht jammern, das Leben geht weiter! Glaube ich..

Euch noch eine schöne Nacht,  ich hoffe ihr konntet meinem verwirrenden Post folgen.